Bier ist ein vergorenes Getränk, und die Wasserqualität spielt eine entscheidende Rolle für den Geschmack, die Reinheit des Aromas und die Stabilität der Qualität. In der Branche besteht seit langem ein Konsens darüber, dass “Wasser die Grundlage des Bieres ist”.”
Mit der raschen Ausweitung der Bierproduktion werden die herkömmlichen Wasseraufbereitungsverfahren den Anforderungen einer groß angelegten Produktion mit hohen Standards immer weniger gerecht. Aus diesem Grund sind große Rotoanlagen aufgrund ihrer überlegenen Fähigkeiten zur Entfernung von Verunreinigungen, ihres stabilen Betriebs und ihrer Energieeffizienz zu einem zentralen Bestandteil der modernen Wasseraufbereitung in Brauereien geworden.
Welche Anforderungen werden an die Wasserqualität von Brauereien gestellt?
Die Bierbrauerei stellt extrem hohe Anforderungen an die Wasserqualität. Das System muss nicht nur sichtbare Verunreinigungen wie Schwebstoffe, Kolloide und Mikroorganismen gründlich entfernen, sondern auch Schlüsselindikatoren wie Schwermetallionen, organische Schadstoffe und Wasserhärte genau kontrollieren.
So kann beispielsweise ein zu hoher Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen im Wasser zu Ablagerungen im Bier führen, die sein Aussehen beeinträchtigen. Ein zu hoher Gehalt an organischen Stoffen wiederum kann den Gärungsprozess der Hefe stören und den reinen Geschmack des Bieres beeinträchtigen.
Warum ein großes RO-System verwenden?
In großen Produktionsszenarien wirken sich die Effizienz und die Kostenkontrolle der Wasseraufbereitung in Brauereien direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aus.
Große Umkehrosmoseanlagen verfügen über eine kontinuierliche und stabile Wasserproduktion, wobei eine einzige Anlage Hunderte oder sogar Tausende von Tonnen Wasser pro Tag produzieren kann. Dies ermöglicht eine präzise Anpassung an den Produktionsrhythmus von Großbrauereien und verhindert effektiv Produktionsunterbrechungen aufgrund von Wassermangel.
Gleichzeitig kann das System die Betriebsparameter flexibel an die Produktionsauslastung anpassen, wodurch der Energieverbrauch in der Nebensaison reduziert und eine effiziente Energieverteilung erreicht wird.
Außerdem ist das Abwasseraufkommen des RO-Systems viel geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Und das aufbereitete Konzentrat kann für Zwecke wie die Bewässerung von Grünflächen in der Fabrik und das Waschen von Produktionsanlagen wiederverwendet werden, was die Nutzungsrate der Wasserressourcen erheblich verbessert.
Wie verbessert ein großes RO-System die Wasserqualität?
Die große Umkehrosmoseanlage nutzt die selektive Sieb- und Permeationstechnologie mit halbdurchlässigen Membranen, um über 97% Verunreinigungen unter hohem Druck effizient aus dem Wasser zu entfernen und reines Wasser zu erzeugen, das die Wasserqualitätsstandards der Klasse I für das Bierbrauen vollständig erfüllt. So vermeiden wir die negativen Auswirkungen einer schlechten Wasserqualität auf die Bierqualität bereits an der Quelle.
In der Praxis werden in Brauereien in der Regel Vorbehandlungsverfahren wie Quarzsandfiltration, Aktivkohleadsorptionsfiltration und Sicherheitsfiltration vor dem RO-System eingesetzt. Damit sollen große Schwebstoffe, kolloidale Verunreinigungen und Restchlor aus dem Rohwasser entfernt werden, um eine irreversible Verschmutzung der RO-Membranelemente zu verhindern und deren Lebensdauer zu verlängern. Darüber hinaus sind RO-Anlagen für den industriellen Einsatz mit einem Modul zur automatischen Online-Überwachung und chemischen Reinigung (CIP) ausgestattet. Es kann wichtige Prozessparameter wie Leitfähigkeit des Permeats, pH-Wert und Membrandruckdifferenz in Echtzeit überwachen. Wenn die Parameter festgelegte Schwellenwerte überschreiten, wird das Reinigungsprogramm automatisch eingeleitet, was den manuellen Wartungsaufwand erheblich reduziert und einen langfristig stabilen Systembetrieb gewährleistet.
Carlsberg, eine renommierte dänische Brauerei, hat in ihrem Werk in Frederica ein umfassendes Wassermanagement-Demonstrationsprojekt durchgeführt. Dabei wurde ein Umkehrosmosesystem mit geschlossenem Kreislauf (CCRO) als zentrale Reinigungseinheit eingeführt. Nach der Prozessintegration haben wir nicht nur die Schlüsselindikatoren des Brauwassers auf Brauereigrade-Standard gebracht, sondern auch eine Wasserwiederverwendungsrate von 90% erreicht. Seit der Umsetzung des Projekts ist der Wasserverbrauch der Anlage pro produziertem Liter Bier deutlich gesunken, wodurch jährlich über 1,2 Millionen Euro an Energie- und Wasserkosten eingespart werden.
Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie Ionenaustausch und Aktivkohleadsorption bietet das große Umkehrosmose-System eine überragende Reinigungspräzision und macht den häufigen Austausch von Filtermedien überflüssig, was den Prozess effektiv vereinfacht und die betriebliche Komplexität verringert.
Zusammenfassend
Da die Verbraucher weiterhin Bier von höherer Qualität nachfragen, werden Brauereien zwangsläufig ihre Standards für die Wasseraufbereitung anheben. Große Umkehrosmose-Anlagen werden weitere Durchbrüche in Bereichen wie intelligenter Steuerung und Energieoptimierung erzielen und den Brauereien dadurch bessere sowie passendere Lösungen für die Wasseraufbereitung bieten.


