Kann Umkehrosmose Fluorid aus dem Wasser entfernen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst das Fluorid selbst untersuchen.
Es handelt sich um eine häufige Spurenkomponente im Trinkwasser, deren hohe Werte der menschlichen Gesundheit schaden können, z. B. durch Schädigung von Zähnen und Knochen. Aus diesem Grund erwägen viele Familien eine Wasseraufbereitung, um die Wasserqualität zu verbessern. Und Umkehrosmose-Technik ist eine überlegene Option. Es entfernt nicht nur effektiv Fluorid aus dem Wasser, sondern tut dies auch mit einer hohen Rate und einem zuverlässigen Verfahren. Das macht es zu einer idealen Lösung für die Beseitigung überhöhter Fluoridwerte im Trinkwasser.

Das Grundprinzip der Umkehrosmose-Technologie
Um festzustellen, ob die Umkehrosmose Fluorid entfernen kann, müssen wir zunächst die grundlegende Logik der Wasserreinigung verstehen. Bei der Umkehrosmose wird mit Hilfe einer Hochdruckpumpe eine äußere Kraft ausgeübt, die die Wassermoleküle im Rohwasser dazu zwingt, sich durch eine selektiv durchlässige “Umkehrosmosemembran” umzukehren, während Verunreinigungen und Ionen im Wasser auf der anderen Seite der Membran zurückgehalten werden, wodurch letztlich reines Trinkwasser entsteht.
Was ist die Funktion der Umkehrosmose-Membran?
Die Porengröße von Umkehrosmosemembranen ist extrem klein, in der Regel weniger als 0,0001 Mikrometer - viel kleiner als Fluoridionen (etwa 0,133 Nanometer im Durchmesser) und andere im Wasser vorkommende Ionen wie Kalzium und Magnesium. Daher blockiert dieser “physikalische Abfang”-Mechanismus effektiv den Durchgang von Fluoridionen, wodurch eine Fluoridentfernung erreicht wird.

Wie effizient ist die Umkehrosmose bei der Entfernung von Fluorid?
Die Umkehrosmose-Technologie ist bei der Entfernung von Fluorid äußerst wirksam. Unter normalen Betriebsbedingungen erreicht ein qualifiziertes Umkehrosmosesystem in der Regel eine Fluoridentfernungsrate von über 90%, wobei einige hochwertige Systeme sogar 95%-99% erreichen.
Hat das Rohwasser beispielsweise einen Fluoridgehalt von 1,5 mg/L, kann der Fluoridgehalt im Abwasser durch Umkehrosmose auf unter 0,15 mg/L gesenkt werden, was weit unter dem nationalen Standard liegt.
Welche Situationen beeinflussen die Wirkung der Fluoridentfernung?
- Qualität und Zustand der Umkehrosmosemembran
Wenn die Umkehrosmose-Membran beschädigt, gealtert oder durch Verunreinigungen (wie Kalkablagerungen oder organische Stoffe) verstopft ist. Dies kann zu einer “Membranpenetration” führen, bei der Verunreinigungen wie Fluoridionen austreten und die Entfernungsrate verringern.ate. Daher ist es wichtig, die Umkehrosmose-Membran regelmäßig zu ersetzen und zu warten (in der Regel wird alle 1-2 Jahre empfohlen).
- Bedingungen der Rohwasserqualität
Der pH-Wert des Rohwassers beeinflusst die Rückhalteleistung der Membran. Bei einem zu niedrigen pH-Wert dringen Fluoridionen leicht in die Umkehrosmosemembran ein. Dies führt zu einer Verringerung der Fluoridentfernungseffizienz. Es wird allgemein empfohlen, den pH-Wert des Rohwassers auf einen Wert zwischen 6,5 und 8,5 einzustellen, um die Rückhalteleistung zu verbessern.
- Betriebsparameter des Systems
Der Betriebsdruck, die Zuflussrate und die Rückgewinnungsrate eines Umkehrosmosesystems wirken sich ebenfalls auf die Wirksamkeit der Fluoridentfernung aus. Wenn der Nennbetriebsdruck nicht ausreicht, sinkt die Effizienz der Rückhaltung von Verunreinigungen.
Wenn die Rückgewinnungsrate zu hoch ist, erhöht sich die Konzentration von Verunreinigungen (einschließlich Fluoridionen) auf der Membranoberfläche, was die Effizienz der Fluoridentfernung verringert. Wir empfehlen im Allgemeinen, die Rückgewinnungsrate des Systems zwischen 50% und 75% zu steuern, um ein Gleichgewicht zwischen der Wasserproduktion und der Wirksamkeit der Fluoridentfernung herzustellen.
Worauf sollte ich achten?
1. Ausgestattet mit Vorbehandlungsgerät
Wenn das Rohwasser einen hohen Härtegrad (hoher Gehalt an Kalzium- und Magnesiumionen) aufweist oder viele organische Stoffe und Sedimente enthält, müssen wir vor der Umkehrosmoseanlage eine Vorbehandlungsanlage installieren. Zu den Vorbehandlungsgeräten gehören Vorfilter, Aktivkohlefilter und Wasserenthärter.

2. Regelmäßige Prüfung der Wasserqualität
Testen Sie regelmäßig (z.B. alle 3-6 Monate) den Fluoridgehalt im Abfluss des Umkehrosmosesystems. Um Probleme mit einer verminderten Fluoridentfernung zu beheben (z. B. Austausch der Membranen, Anpassung der Systemparameter).
3. Achten Sie auf das Problem des “Abwassers
Beim Betrieb von Umkehrosmoseanlagen fällt eine bestimmte Menge “konzentriertes Wasser” an. Dieses konzentrierte Wasser sollte nicht direkt in den Boden oder in die Nähe von Trinkwasserquellen eingeleitet werden, um eine lokale Fluoridanreicherung und -verunreinigung zu vermeiden. Stattdessen kann es für die Toilettenspülung, das Wischen von Böden und die Bewässerung verwendet werden. Dabei sollte jedoch auf die Konzentration geachtet werden, um eine Schädigung der Pflanzen zu vermeiden.
Zusammenfassend
Familien oder Unternehmen, die mit übermäßigem Fluoridgehalt in ihrem Trinkwasser zu kämpfen haben, sollten sich für einen Standard entscheiden Umkehrosmose-Wasserreinigungssystem und führen routinemäßige Wartungsarbeiten durch, um sicheres, fluoridarmes Trinkwasser zu gewährleisten.
Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich gerne an uns wenden, um Antworten zu erhalten.





